Chorreise

Chorreisen

03. bis 07. September 2014

Ziel der Chorreise vom 3. Bis 7. September war diesmal Český Krumlov (dt. Böhmisch Krumau) und Südböhmen, die Heimat von Chormitglied Werner Ulowetz. Der hatte die Fahrt auch bestens vorbereitet und stand der Gruppe vor Ort immer wieder mit Rat und Tat und vor allem der tschechischen Sprache zur Seite. Chorleiter Martin Winkler war trotz vieler Verpflichtungen mitgefahren; dafür an dieser Stelle ein besonderer Dank! Die tägliche einstündige Chorprobe haben alle Sängerinnen und Sänger gern mitgemacht.

Krumau Schloss

Da die Busreise sehr früh am Morgen losging, konnte die Gruppe schon am Nachmittag bei einer Stadtführung einen Eindruck vom wunderschönen Český Krumlov mit seiner einzigartigen Lage an einer Moldauschleife bekommen. Der Ort ist übrigens seit über zehn Jahren UNESCO-Weltkulturerbe. Eine Führung durch das oberhalb gelegene Schloss folgte am nächsten Vormittag. Es wurde dort gerade ein Film über Karl V. gedreht. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und wurde für ausgiebige Spaziergänge und Einkäufe genutzt.

Mit Pfeil und Bogen

Ein weiterer Höhepunkt der Reise war am nächsten Vormittag der Besuch im Zisterzienser-Kloster Hohenfurth mit dem berühmten Zawisch-Kreuz. Ein schönes Erlebnis dort war, dass der Frohsinn spontan einer französischen Besuchergruppe das „Notre Père“ von Duruflé sang. Am Nachmittag stand eine Wanderung an der Moldau auf dem Plan, auf der es u.a. zur sagenumwobenen Teufelsmauer ging. Hier konnte wenigstens ein bisschen das deftige böhmische Essen – speziell die Knödel! – wieder abtrainiert werden. Viel hat's aber nicht gebracht, denn schon am Abend gab es das nächste Festessen. Danach heizte die Musik kräftig ein und bei Tanz und Gesang wurde der Abend lang…

Trotzdem waren am nächsten Morgen alle wieder munter für die Fahrt nach České Budějovice (Budweis), das natürlich jeder vom Bier kennt! Aber auch sonst hat die Stadt am Zusammenfluss von Moldau und Malsch einiges zu bieten, u. a. einen der größten Marktplätze in Mitteleuropa. Budějovice ist auch Bischofsstadt, und der Frohsinn hatte die Ehre, in der dortigen Kathedrale den Gottesdienst musikalisch mitzugestalten. Das taten die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Martin Winkler mit großer Freude. Gesungen wurden „Singet dem Herrn“ (Pachelbel), „Notre Père“ (Duruflé), „Spheres“ (Gjeilo) und „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ (Mendelssohn). Sozusagen als Kontrastprogramm ging es am Abend in eine Brauereischänke, wo man nicht nur das berühmte Bier trinken, sondern auch noch einmal die böhmische Küche nach Herzenslust genießen konnte. Eine fünfköpfige Blaskappelle sorgte für Stimmung, und es konnte wieder das Tanzbein geschwungen werden. Was Wunder, dass der Aufbruch noch ein Stündchen hinausgeschoben wurde!

Budweis

Konzert

Die Rückfahrt führte – anders als auf dem Hinweg – ein Stück durch Österreich und über Passau, wo es noch einmal eine längere Mittagspause gab. Sicher und ohne Zwischenfälle – dem Fahrer sei Dank – erreichte die Gruppe am frühen Abend das heimatliche Oppershofen.

von Margrit Schlagwein

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Chorprobe

Dienstag von 20:15 bis ca. 22:00 Uhr

im Pfarrheim St. Bardo

Södeler Straße in Oppershofen

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