Chronik

Gründungsjahr 1881

Am 18. Januar 1881, dem 10. Jahrestag der Gründung des Deutschen Reiches, wurde von einer Gruppe sangesfreudiger Männer in Oppershofen der Gesangverein Frohsinn gegründet. Unter dem ersten Vorsitzenden Heinrich Heller traf sich der junge Chor zur Singstunde im Rathaus, um mit dem ersten Dirigenten Lehrer Johannes Scherer Schenkendorfs Rheinlied "Es klingt ein heller Klang" einzuüben. Da neben dem weltlichen Liedgut auch der Kirchengesang mit zu den Aufgaben gehörte, wurde schon bald mit der Probe einer lateinischen Messe begonnen. Sein erstes öffentliches Konzert verbunden mit einem Weihnachtsball, der noch lange Jahre zur festen Tradition des Gesangvereins gehörte, gab der Verein am zweiten Weihnachtsabend 1881.

  • Die Ernsthaftigkeit der Sänger in ihrem neu gegründeten Verein wird aus den Protokollen der ersten Sitzungen deutlich, wenn es dort heißt:
  • Der Vorstand des Vereins hat beschlossen, dass die Hefte nur zum Theil aus der Vereinskasse bezahlt werden. 30 Pfennig sollen aus der Kasse bewilligt werden; 15 Pfennig wären von jedem Mitglied zuzulegen.
  • Ferner ist beschlossen worden, dass jedes Mitglied präcis erscheinen muss.
  • Ein Mitglied, dass die Stunde nur zum Theil versäumt soll 5 Pfennige Strafe und ein Mitglied, dass die Stunde ganz versäumt, 10 Pfennige Strafe bezahlen.
  • Der Rechner ist beauftragt worden, ans Amtsgericht Butzbach zu gehen, um Erkundigungen einzuziehen, ob wir Mitglieder, welche ihren Beitrag verweigern, gerichtlich verfolgen können.

 

1881 - 1931

Zeitungsartikel Goldenes Jubiläum

Eine Vereinsfahne mit dem Bild der hl. Cäcilia mit der Harfe und der Inschrift "In Freud und Leid zum Lied bereit" erhielt der Chor 1888 und feierte daraufhin im Juni 1890 das Fest der Fahnenweihe. Zur Einführung des Bischofs Dr. Heinrich Kirstein fuhr 1904 eine Fahnenabordnung nach Mainz. Das erste Quartalsjubiläum wurde im Juni 1906 feierlich begangen. Auf dem Katholikentag in Mainz (1911) war der Chor mit seinen aktiven Sängern vollzählig vertreten. Während des 1. Weltkrieges ruhte die Vereinstätigkeit, da 47 Sänger im August 1914 zum Wehrdienst eingezogen wurden; 8 Sänger kehrten nicht mehr zurück.

Nach Ende des Krieges lebte die Sangestätigkeit schnell wieder auf und 1921 trat der Verein dem kurz vorher gegründeten "Wetterauer Sängerbund" bei. 1926 übernahm mit August Heinstadt ein Mann die musikalische Leitung, der für die nächsten 50 Jahre in dieser Funktion überaus prägend auf den Verein wirkte.

Johann Heinrich Sulzbach wurde bei der Jahreshauptversammlung 1930 zum ersten Vorsitzenden gewählt. 1931 konnte der Gesangverein sein 50-jähriges Bestehen feiern. Am 18. Januar versammelte man sich im Gasthaus "Zum Schwanen" zu einer Gründungsfeier; die eigentlichen Festtage waren vom 27. bis 29. Juni, an denen nach einem feierlichen Requiem auch die Ehrentafel der gefallenen Sänger enthüllt wurden.

News

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Chorprobe

Dienstag von 20:15 bis ca. 22:00 Uhr

im Pfarrheim St. Bardo

Södeler Straße in Oppershofen

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